Rasenmäher Racing im AMSC Lüdinghausen
 
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Zur Unterstützung Ihrer journalistischen Arbeit stellen wir Ihnen an dieser Stelle gern auf Anfrage Material zur Verfügung. Einige Bilder finden Sie hier, weitere speziellere Motive fordern Sie bitte schriftlich an.

In den verschiedenen Rubriken finden Sie Berichte zu unterschiedlichen Themen, die Sie gern nach vorheriger Genehmigung unsererseits verwenden können. Besonder interessant dürfte dabei die Rubrik Berichte sein!

Bei Verwendung von Text- oder Bildmaterial bitten wir Sie grundsätzlich um eine kurze Benachrichtigung über Kontakt. Sollten Sie weitere Informationen, Fotos, Texte oder Berichte wünschen, wenden Sie sich bitte ebenfalls an uns.

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„Rasen statt mähen“ in Lüdinghausen – ACHTUNG: Getunte Gartentechnik!

Rasenmäherrennen haben ihre eigenen Gesetze. Mal davon abgesehen, dass es auf der Strecke dreckiger und spektakulärer zugeht als bei vielen anderen Motorsportveranstaltungen, gibt es eine Besonderheit: Rennsport zum Anfassen.

Einmal im Jahr gibt es Krach auf einer Erntefläche in der Steverstadt. Im Spätsommer treffen sich Renntrecker-Fahrer zu einem Lauf zur Deutschen Meisterschaft. Der motorsportliche Wettkampf ist so, wie guter Rock'n'Roll: Laut und dreckig.

Vor dem Rennen geht es noch ganz gepflegt zu. Am Vormittag schlendern die ersten Gäste gemütlich auf das Gelände. Gespräche und ein leises Warmlaufen der Motoren sind entlang der Strecke zu hören, Kinder lachen. Die technische Abnahme, der sich alle Fahrzeuge im Abgleich mit dem Reglement unterziehen müssen, kann von allen Anwesenden betrachtet werden. Direkt neben dem Zuschauerbereich befindet sich der Zugang zum Fahrerlager. Der Bereich ist nicht wie in anderen Motorsportarten ein hermetisch abgeriegeltes Areal, sondern für jeden Besucher frei zugänglich.

Während die Boxen woanders High-Tech-Werkstätten sind, bestehen sie hier aus Pavillons, Zelten, Anhängern oder Transportern. Ein kleiner Junge, etwa fünf Jahre alt, läuft von Pavillon  zu Pavillon in der Boxengasse und bittet die Fahrer um Autogramme. Sie kritzeln ihre Namen in das kostenlose Programmheft „MÄHWERK“ mit tollen Bildern und Infos zu dem ungewöhnlichen Sport. Über Autogrammwünsche der Kleinen freuen sich die Aktiven aus dem ganzen Bundesgebiet genauso wie über das Interesse an ihren individuellen Rasentreckern im Renntrimm. Zwei ältere Herren fachsimpeln mit einem Fahrer über die Modifikationen, die er an seinem Renngerät vorgenommen hat. Alle Piloten und Mechaniker beantworten gern alle Fragen der Gäste, eben Motorsport zum Anfassen und Probesitzen wird auf Wunsch genauso gewährt.

Eine Familiesache

Die familiäre Atmosphäre ist vielen in der Szene wichtig. Schon um 11 Uhr sind weitere Interessierte an der Strecke und beobachten das Training. Eine vierköpfige Familie erwartet noch Freunde und Verwandte. Groß und klein fühlen sich in der ländlichen Atmosphäre wohl.

Auch unter den Fahrern ist Renntrecker fahren Familiensache. Ob als Begleitung oder selbst aktiv, die Frauen sind auch im Fahrerlager stark vertreten. So gibt es bundesweit bei vielen Rennen eine eigene Damenklasse oder zumindest eine Damenwertung. Aber auch viele Eltern reisen durch die ganze Republik, damit der jugendliche Nachwuchs den verhältnismäßig günstigen Motorsport betreiben kann. Aber Alter schützt vor Racing nicht: einige der Fahrer sind jenseits der fünfzig oder gar über sechzig! Also ein Hobby für fast jedes Alter.

Konkurrenz gibt es nur auf der Strecke. Wer ein technisches Problem hat, bekommt Hilfe von anderen, was für alle Teilnehmer selbstverständlich scheint. Da man sich in ganz Deutschland immer wieder trifft, sind viele Freundschaften entstanden. Man mailt, telefoniert usw. an den rennfreien Tagen, egal wie weit der andere weg wohnt.

Wenn es dann auf der Strecke losgeht sind die Zuschauer ganz nah dran. Bei Rasenmäherrennen haben sie das Renngeschehen jederzeit im Blick. Bei z.B. MotoGP, Formel 1 oder DTM starrt man auf eine Leinwand. Dann schießen die Renner kurz mal an einem vorbei, das war´s. Hier ist das Erlebnis direkter und man sieht alles live und hautnah. Woanders sind die Tickets teuer, hier ist der Eintritt frei!

Jetzt wird es laut

So wie beim Start: Wer einen guten Platz an der Strecke ergattert, ist nur wenige Meter entfernt von der Piste.

Der Rennleiter überwacht die Position der Trecker, die bereits durch einen Streckenposten richtig vorsortiert auf die Piste geschickt wurden, dann gibt er ein Zeichen und die Fahrer starren nach vorn auf den Startmarschall mit der Startflagge. Adrenalin schießt ins Blut, volle Konzentration. Wird die Fahne erhoben, geben alle Starter bereits Gas, halten aber die Bremse, da fast ausschließlich Fliehkraftkupplungen verwendet werden. Jetzt wird die Fahne geschwungen: Start frei!

Die Fahrer lassen die Bremse los und die Kupplung sorgt für Vortrieb, ihre Trecker schießen los, rund ein Dutzend V2-Motoren in der offenen Klasse brüllen um die Wette und ziehen die Start-Ziel-Gerade herunter zur ersten Kurve, wo sich das Feld sortieren muss und die ersten spektakulären Überholmanöver erfolgen. 15 Minuten müssen nun pro Lauf auf dem Rundkurs gefahren werden. Im wilden Drift geht es durch die Kurven, Fahrzeugkontakt ist dabei  manchmal nicht zu vermeiden. Dennoch gibt es klare Regeln. Durch die Kurven geht es oft Trecker an Trecker. Wenn da jemand plötzlich die Geschwindigkeit verringert, ist eine Kollision meist nicht mehr zu vermeiden. Damit die Maschinen zum Stillstand kommen, müssen sie für die Dauer des gesamten Renntages eine funktionstüchtige und starke Bremse haben, was zuerst morgens bei der technischen Abnahme und über den Tag im Parc Fermé überprüft wird. Direkt nach den Läufen werden stichprobenartig einige Trecker auf Regelkonformität überprüft, damit man sich nicht nach der Abnahme mit ein paar Handgriffen einen technischen Vorteil erschleichen kann oder ggf. ein Sicherheitsrisiko entsteht. So wird neben der Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage hier u.a. die Sitzhöhe, die allgemeine Stabilität und ob bei den seriennahen Rasenmähern das Differential nicht nachträglich gesperrt wurde, überprüft.

Die Siegerehrung ist der Abschluss des Race-Events in Lüdinghausen und findet auf dem Innenfeld des Rings statt. Auch der steht den Besuchern offen.

In diesem Jahr findet das Rasenmäherrennen am 13. September im Westrup an der B58 statt, wieder organisiert vom Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V.. Im Rahmenprogramm wird es dieses Mal Show-Rennen mit Mofas geben, die Kleinsten können sich beim Trampeltreckerrennen messen. Ab 13:00 Uhr beginnen die ersten Rennen, nachdem am Vormittag bereits das freie Training und das Qualifying stattfinden.

Mehr Informationen für Besucher zum Rennen und dem Verein unter: www.rasenmaeher-racing-team.de

 





Kurztext zur Vereinsgründung:

Gründungsversammlung des Vereins

Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V.

 

 

Am 21. Januar 2012 fand die Gründungsversammlung des Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V. statt.

Der Vereinszweck besteht in der Pflege, Weiterentwicklung und Ausübung des Rasenmäher-/Renntrecker-Sports.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die bundesweite Teilnahme an solchen Rennen und die Veranstaltung eines Rasenmäher-/Renntreckerrennens in Lüdinghausen.

So soll es im August 2012 eine Neuauflage der zwei bereits in Lüdinghausen stattgefundenen Veranstaltungen mit neuem Organisationsteam geben.

 

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Langtext zur Vereinsgründung
 

Gründungsversammlung des Vereins

Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V.

 

Am 21. Januar 2012 fand die Gründungsversammlung des Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V. statt.

Zweck des Vereins ist die Pflege, Weiterentwicklung und Ausübung des Rasenmäher-/Renntrecker-Sports.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Teilnahme und Veranstaltung von Rasenmäher-/Renntreckerrennen.

Der Verein hat sich demzufolge die Veranstaltung von Rennen im Heimatort, Information der Öffentlichkeit und die Verbreitung von Informationen über diesen Sport zum Ziel gemacht.

Ferner ist die gemeinsame Teilnahme an anderen Rasenmäherrennen von Clubs, Vereinen und sonstigen Veranstaltern, die die gleichen oder ähnlichen Ziele verfolgen zu den Vereinstätigkeiten zu zählen..

Die Notwendigkeit der Vereinsgründung wurde bereits bei den vorangegangenen Treffen ausgiebig erläutert. Ferner wurde die Notwendigkeit der angestrebten Eintragung des Vereins noch einmal untermauert.
Zunächst musste nun über den Vereinsnamen abgestimmt werden.
Zur Wahl standen: Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V. und RTV Lüdinghausen e.V..
Alle acht anwesenden Personen stimmten für „Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V.“.
Die Satzung und die Beitragsordnung wurden von den Anwesenden einstimmig (mit keiner Gegenstimme und keiner Enthaltung) verabschiedet.
Nach den Wahlen des Vorstandes setzt sich dieser nun wie folgt zusammen: 1.Vorsitzender: Andreas Schrader, 2.Vorsitzender: Sven Lerner, Kassierer/Schatzmeister: Dirk Schiemert und Geschäftsführer wurde Ulf Klingenberg.
1. Kassenprüfer für 2 Jahre wurde Sven Naber, zum 2.Kassenprüfer für 1 Jahr wurde Florian Rolf gewählt.

Bezüglich der Veranstaltung eines Rasenmäherrennens 2012 in Lüdinghausen ist festzuhalten, dass dieses an einem Sonntag im August stattfinden soll und vorbereitende Maßnahmen bereits ergriffen wurden. Das Rennen soll ein Lauf zur sogenannten eRWM, sozusagen der Deutschen Meisterschaft der Renntrecker, sein.

Somit wird in drei Klassen gestartet. Renntreckerrennen finden im ganzen Bundesgebiet statt, deshalb werden auch Fahrer aus allen Teilen Deutschlands erwartet. Was als Spaßveranstaltung auf dem Land begonnen hat, ist in den letzten drei bis vier Jahren zum ernstzunehmenden Motorsport geworden. Nicht nur spektakuläre Race-Action, sondern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm werden für Spaß für die ganze Familie sorgen!



 

Pressetext zum Rasenmäherrennen 2012 in Lüdinghausen:

Wenn am 12. August die Neuauflage des Rasenmäher Rennens in Lüdinghausen über die Bühne geht, sind auch wieder einige Lokalmatadoren am Start, so auch das "Rasenmäher-Racing-Team".
Das Team der Lüdinghauser, die allesamt Vereinsmitglieder des Rasenmäher-Racing Lüdinghausen e.V. sind, wird sich mit ihren "Boliden" mit jeweils einem Trecker in jeder Klasse mit der Konkurrenz messen und fungiert neben anderen Teams auch als Organisatoren der Veranstaltung.
"Zunächst steht ersteinmal der Spaß im Vordergrund. Dabei (sein) ist alles!" so das Team.
Die Idee teilzunehmen wurde bei der ersten Auflage der Veranstaltung in der Steverstadt geboren.
Die Fahrer fiebern dem Renntag genauso entgegen wie die vielen Zuschauer, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen sollten.

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eRWM was ist das? Lüdinghausen ist Austragungsort eines Meisterschaftslaufs!

 

Es gibt Rasentreckerrennen in ganz Deutschland, aber auch im restlichen Europa und in den USA ist der Sport, der in den 70er Jahren in England erfunden wurde, sehr begehrt. Einige Rennen sind so begehrt, dass die Fahrer und Teams teilweise einen erheblichen Aufwand in Kauf nehmen, um dort auch starten zu können. Dieser Aufwand soll mit einer möglichst fair ermittelten Platzierung über alle gefahrenen Rennen geehrt werden.

Unterteilt ist das Fahrerfeld in drei Klassen, die sich anhand des technischen Reglements teilweise erheblich unterscheiden. Gefahren wird in der 13-PS-Klasse, der Standardklasse und der sogenannten Offenen Klasse.

Im Laufe einer Saison kommen neue Erkenntnisse und Erfahrungen hinzu, um in Zukunft eine möglichst gute Vergleichbarkeit der Teilnehmer zu erreichen. Auf jeden Fall kann sich der, der am Ende der Saison ganz oben in seiner Klasse steht, als eine Art „Deutscher Meister im Rasenmäherrennen” fühlen.

Bundesweit gibt es mittlerweile wahrscheinlich mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen dieser Art. 15 gehören davon zur Meisterschaft, die allesamt nach dem selben Regelwerk gefahren werden. Die jeweiligen Organisatoren der Meisterschaftsläufe müssen ein paar Veranstaltungsvorschriften einhalten, um den Fahrern möglichst einheitliche Rahmenbedingungen stellen zu können. Das Reglment wird stetig angepasst, um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen, wie man es auch aus anderen Motorsportarten kennt. Die Sicherheit der Fahrer und der Zuschauer steht hier klar im Vordergrund.

Auch Lüdinghausen zählt 2012 zur Meisterfindung. Wie bei anderen Veranstaltungen wird das Starterfeld in den unterschiedlichen Klassen zu mehreren Läufen jeweils ins Rennen geschickt. Die Platzierung am Ende des Renntages ist entscheidend für die Meisterschafts-Punktvergabe. Der aktuelle Stand ist immer im Internet unter www.erwm.de einzusehen. Weitere eRWM-Läufe, an denen die Mitglieder des Rasenmäher-Racing Lüdinghausen teilnehmen, werden voraussichtlich u.a. in Sommeringen, Jeddeloh, Albaxen und Vardeilsen sein. Unter dem Motto „Rasen statt mähen“ findet am 12.08.2012 das Rasenmäherrenen mit einem Rahmenprogramm für die ganze Familie statt. Also Action pur beim Lauf zur eRWM, der Meisterschaft der Renntrecker!

 


                  




 
   
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